Erhaltungsaufwand oder "anschaffungsnahe Aufwendungen"

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Der § 6 EStG bestimmt, dass zu den anschaffungsnahen Aufwendungen alle innerhalb von drei Jahren nach Objekterwerb angefallenen Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen rechnen.

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Gescannte Unterlagen haben vor Gericht nicht die Beweiskraft der Originalunterlagen

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Scans von Originalunterlagen haben nicht den gleichen Beweiswert wie die Originalunterlagen selbst. Das hat das Finanzgericht Münster aktuell entschieden. Im Urteilsfall wurden die Scans von der Familienkasse für eine elektronische Akte angelegt.

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Sonderausgabenabzug für Erbe für nachgezahlte Kirchensteuer

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Zahlt der Erbe offene Kirchensteuern des Erblassers, ist er zum Sonderausgabenabzug im Jahr der Zahlung berechtigt.

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Vom Erblasser hinterzogene Steuern sind als Nachlassverbindlichkeiten abzugsfähig

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Der BGH hat seine bisherige Rechtsprechung aufgegeben. Die vom Erblasser hinterzogenen Steuern dürfen nunmehr als Nachlassverbindlichkeiten abgezogen werden, soweit eine wirtschaftliche Belastung des Erben vorliegt. Bislang war die materiell richtige Steuer in voller Höhe abzugsfähig, soweit der Erbe das Finanzamt zeitnah nach dem Tod des Erblassers über die Steuerhinterziehung in Kenntnis gesetzt hatte.

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Eine Einbauküche in der Mietwohnung hält nicht ewig

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Die Erneuerung wird für den Vermieter künftig steuerlich ungünstiger!

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Verteilung der Aufwendungen auf fünf Jahre aus Billigkeitsgründen

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Einem Steuerpflichten kann im Wege einer abweichenden Festsetzung der Steuer aus Billigkeitsgründen (§163 AO) ein Wahlrecht auf Verteilung der Aufwendungen für den behindertengerechten Umbau der selbstgenutzten Wohnung als außergewöhnliche Belastungen (§33 EStG) eingeräumt werden, wenn ein zu geringer Gesamtbetrag der Einkünfte dem vollen Abzug der Aufwendungen im Abflussjahr entgegensteht.

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Drei-Objekt-Grenze bei angrenzenden Grundstücken

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Bei der Bestimmung der Drei-Objekt-Grenze sind Grundstücke, die aneinander grenzen und selbstständig veräußerbar und nutzbar sind, grundsätzlich als jeweils eigenes Objekt zu behandeln.

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Verlustabzug bei Ferienhäusern trotz fehlender Überschusserwartung möglich

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Verluste aus der Vermietung eines Ferienhauses können selbst dann steuermindern berücksichtigt werden, wenn kein Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten zu erwarten ist. Dies hat das Finanzgericht Köln selbst für den Fall angenommen, dass der Eigentümer sich eine Eigennutzung zunächst vorbehalten hat und diese erst nachträglich ausgeschlossen wird.

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