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In welches Kalenderjahr fällt ein Veräußerungsverlust bei Ratenzahlung?

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Angenommen ein Grundstück wird innerhalb der Veräußerungsfrist des §23 EStG gegen Ratenzahlung veräußert. Wird nun der Veräußerungserlös in mehreren Raten über mehreren Veranlagungszeiträume gestreckt, so sind sämtliche Ausgaben, die bereits angefallen oder sicher voraussehbar sind, schon im ersten Jahr, in dem eine Ratenzahlung erfolgt, mit dem erhaltenen Teilerlösen zu verrechnen. Ein etwa verbleibender Ausgabenüberschuss ist in den Folgejahren von den weiteren Teilerlösen abzusetzen. Ein Veräußerungsverlust realisiert sich daher erst in dem Veranlagungszeitraum, in dem die letzte Rate vereinnahmt wird.

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Heimunterbringung als außergewöhnliche Belastung

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Krankheitsbedingte Unterbringungskosten in einer dafür vorgesehenen Einrichtung sind aus tatsächlichen Gründen zwangsläufig und daher dem Grunde nach als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG zu berücksichtigen. Dagegen rechnen Kosten für die altersbedingte Unterbringung in einem Altenheim zu den üblichen, steuerlichen nicht abzugsfähigen Aufwendungen der Lebensführung.

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Buchführungsunterlagen dürfen beim Steuerberater beschlagnahmt werden

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Häusliches Arbeitszimmer: Kosten für Nebenräume werden nicht berücksichtigt

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Bei einem steuerrechtlich anzuerkennenden Arbeitszimmer sind Aufwendungen für Nebenräume (Küche, Bad und Flur), die in die häusliche Sphäre eingebunden sind und zu einem nicht unerheblichen Teil privat genutzt werden, nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehbar.

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Vorab enstandene Werbungskosten bei verbilligter Vermietung

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Die bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung wegen verbilligter Vermietung nach §21 Abs. 2 Satz 2 EStG vorzunehmende Aufteilung der Nutzungsüberlassung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil gilt auch für vorab entstandene Werbungskosten.

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Getrennt lebende Eltern und der Kindergeltanspruch

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Auch wenn der anspruchsberechtigte Elternteil den nicht anspruchsberechtigten Elternteil bevollmächtigt, den Kindergeldanspruch geltend zu machen, wird Kindergeld nicht gegenüber dem Bevollmächtigten, sondern nur gegenüber dem anspruchsberechtigten Elternteil festgesetzt. Denn die Abtretung erfasst nicht die gesamte Rechtsstellung des Kindergeldberechtigten, sondern nur den Zahlungsanspruch im Auszahlungsverfahren.

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Betrugsfall

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Konfessionslos heißt nicht automatisch, dass man keine Kirchensteuer zahlen muss

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Auch wenn man konfessionslos ist, aber mit einem Kirchensteuerpflichtigen verheiratet ist, kann es sein, dass man zumindest indirekt Kirchensteuer zahlen muss. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hält das für zulässig. Er urteilte in fünf Fällen, die sich nur in Kleinigkeiten voneinander unterschieden.

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